Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz 

Neue Angebote der Halstenbeker Büchereien

Die beiden öffentlichen Halstenbeker Büchereien  in der Schule Nord im Ortskern und im Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Krupunder konnten sich auch im vergangenen Jahr über zahlreiche Besucherinnen und Besucher freuen (über 100.000!). Über 2000 Besuche mehr verzeichneten die Zählgeräte in der Filiale Krupunder, die sich mit ihrem Medienangebot auch nach dem Umzug in das Gymnasium nach wie vor an alle Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils richtet.   

Für Angehörige von Demenzkranken steht eine gut gefüllte Medientasche mit Anregungen und Hintergrundwissen für die Betreuung und den Umgang mit Demenzkranken zur Ausleihe bereit:  Enthalten sind Texte und Filme, die speziell für ältere, demente Menschen konzipiert wurden und zur Unterhaltung und Entspannung beitragen sollen.

Fast die Hälfte aller Halstenbeker Büchereikunden (47%) sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Leseförderung bildet seit Jahren auch in Zusammenarbeit mit allen Halstenbeker Schulen und Kindergärten den Schwerpunkt der Büchereiarbeit in der Gemeinde. Immer wichtiger wird die Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz. Die Büchereien wollen bei der Suche nach relevanten und gesicherten Informationen Hilfestellung leisten – und können 2017 dank bewilligter Landesgelder WLAN sowie innovative Rechercheschulungen anbieten. Die ersten „Bounds“ (digitale Schnitzeljagden) für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 haben bereits stattgefunden.

Das kostenlose WLAN (www.mobyklick.de) bietet eine zusätzliche Informations- und Kommunikationsmöglichkeit für alle Büchereibesucherinnen und -besucher.  Auch die Nutzung der „Onleihe ZWISCHEN DEN MEEREN“ ist nicht länger von einem privaten Internetzugang abhängig! Der Download der gewünschten Titel auf das private oder entliehene Lesegerät kann in den Büchereien erfolgen. Das  Onleihe-Angebot an aktuellen Tages- und Wochenzeitungen (Der Spiegel, Die Zeit, FAZ, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Hamburger Abendblatt, Süddeutsche Zeitung) gibt es ansonsten in Printform nur in größeren Bibliotheken. Mit Beginn des neuen Jahres ist die Lektüre von elektronischen Zeitungen und Zeitschriften jetzt auch auf mobilen Geräten möglich!

Heidrun Tummoßeit

(Büchereileiterin)